Bridge the Gap.

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Thomas Ruttig

In 1 Aussagen genannt.

Sachverständige:r Kap. 5.1 — Petersberger Konferenz S. 212–213

Ruttig: Geburtsfehler der Bonn-Konferenz: Ausschluss der Taliban UND der demokratischen Zivilgesellschaft

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„Meiner Meinung nach ist es ein Geburtsfehler der Bonn-Konferenz, dass die Taliban dort nicht teilgenommen haben, aber eigentlich noch viel mehr, dass …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Meiner Meinung nach ist es ein Geburtsfehler der Bonn-Konferenz, dass die Taliban dort nicht teilgenommen haben, aber eigentlich noch viel mehr, dass es den demokratischen Kräften, die es auch in Afghanistan gegeben hat, inklusive der organisierten Zivilgesellschaft, eben nicht erlaubt wurde, bei diesem Hauptforum oben auf dem Berg mitzureden. Das waren der eigentliche strategische Fehler und die falsche Weichenstellung gleich von Anfang an.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 212–213 (Original, neues Fenster)

Thomas Ruttig (Afghanistan Analysts Network), der als VN-Delegationsmitglied an der Konferenz teilnahm, nannte zwei „Geburtsfehler“ von Bonn: Ausschluss der Taliban und, noch gravierender, Ausschluss demokratischer afghanischer Kräfte und der organisierten Zivilgesellschaft vom Hauptforum. Steiner argumentierte demgegenüber, eine Taliban-Teilnahme sei „politisch nicht denkbar“ gewesen, da USA und andere zentrale Akteure nicht mit ihnen hätten verhandeln wollen.

Thema: Taliban Akteure: Thomas Ruttig, Michael Steiner, Taliban enquete\zwischenbericht-anhoerungen.json