KSK in „Task Force K-Bar“: maximal 100 Soldaten, untergeordnete Sensitive Site Exploitations
„Die KSK-Soldaten wurden der „Task Force K-Bar“ als Teil der Combined Joint Special Operations Task Force South in Kandahar zugeordnet. Aufgabe der in …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Die KSK-Soldaten wurden der „Task Force K-Bar“ als Teil der Combined Joint Special Operations Task Force South in Kandahar zugeordnet. Aufgabe der in dieser Task Force zusammengefassten internationalen Spezialkräfte war die Verfolgung von Terroristen, „zu denen die Taliban, Al-Qaida-Angehörige und ausländische Kämpfer unterschiedslos gerechnet wurden.“ Im Mittelpunkt standen Sensitive Site Exploitations (Durchsuchung von Gebäuden, Abriegelung und Durchkämmen von Geländeabschnitten). Die Informationsbeschaffung war jedoch hauptsächlich Aufgabe von US-Einheiten, die Ziele in Afghanistan mithilfe technischer Aufklärungsmittel identifizierten.“
Bundeskanzler und Bundesregierung legten für die Afghanistan-Komponente von OEF einen Einsatz von nur 100 KSK-Soldaten fest. Der Einsatz deutscher Bodentruppen wurde als politisch und militärisch nicht verantwortbar eingeschätzt. Das KSK wurde der „Task Force K-Bar“ in Kandahar zugeordnet. Hauptaufgaben waren Sensitive Site Exploitations und Durchsuchungen; technische Aufklärung galt als ausreichend.
Thema: Lehren für die Zukunft 2001–2005
Akteure: KSK, Task Force K-Bar, Bundesregierung enquete\zwischenbericht-projektgruppen-1.json