Bridge the Gap.

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Susanne Schmeidl

In 1 Aussagen genannt.

Sachverständige:r Kap. 5.1 — Petersberger Konferenz S. 212

Schmeidl: Keine nationale Versöhnung; Eliten verhinderten Aufarbeitung der Kriegsverbrechen

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„Nein, es gab keine Versuche zur nationalen Versöhnung, weil die Eliten daran nicht interessiert waren. […] Wenn man an der Macht ist, will man nicht …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Nein, es gab keine Versuche zur nationalen Versöhnung, weil die Eliten daran nicht interessiert waren. […] Wenn man an der Macht ist, will man nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Ich denke, dass die Gelegenheit, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, verpasst wurde. Die meisten Afghanen, mit denen man spricht, haben ein sehr langes Gedächtnis und können einem sagen, wann ihnen in der Vergangenheit Unrecht widerfahren ist.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 212 (Original, neues Fenster)

Dr. Susanne Schmeidl (Swiss Peace), die im VN-Auftrag die zivilgesellschaftliche Parallelkonferenz in Bad Honnef mit vorbereitete, kritisierte: Es habe keine Versuche zur nationalen Versöhnung gegeben, weil die Eliten daran kein Interesse hatten. Die Petersberger Teilnehmer hätten eine Untersuchung der Vergangenheit abgelehnt; die Gelegenheit der Aufarbeitung sei verpasst worden. Zivilgesellschaft werde häufig als „Feigenblatt“ benutzt.

Thema: Innerafghanische Verhandlungen Akteure: Susanne Schmeidl enquete\zwischenbericht-anhoerungen.json