Bridge the Gap.

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Staatssekretärin Leendertse

In 2 Aussagen genannt.

Feststellung Teil 2, Kap. 8, Abschnitt 2.2.2–2.2.3 — Strukturfragen AA S. 634

AA-Strukturfragen: Erneuerung Krisenreaktionszentrum, mehr Geld für Sicherheit, Krisenausbildung statt „Naturtalent“

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„Der Zeuge Dr. Jokisch, Leiter des Krisenreaktionszentrums im AA, hat in seiner Vernehmung erklärt, dass man für eine Evakuierung von einer so großen …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Der Zeuge Dr. Jokisch, Leiter des Krisenreaktionszentrums im AA, hat in seiner Vernehmung erklärt, dass man für eine Evakuierung von einer so großen Anzahl an Personen „nicht aufgestellt“ gewesen sei. Im Hinblick auf das Krisenreaktionszentrum sei im Nachgang der Evakuierungsoperation ein „umfassende[r] Erneuerungsprozess“ angestoßen worden. Dabei habe es Verbesserungen sowohl auf „technischer“ als auch auf „personeller“ Ebene gegeben.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 634 (Original, neues Fenster)

Dr. Jokisch (Leiter Krisenreaktionszentrum) erklärte, das KRZ sei für eine Evakuierung dieser Größe „nicht aufgestellt“ gewesen; angestoßen worden sei ein „umfassende[r] Erneuerungsprozess“ auf technischer und personeller Ebene. Staatssekretärin Leendertse forderte als Lessons learned: man müsse „autonom“ werden, „für Sicherheit“ und „Krisensituationen“ Geld vorhalten; auf Expertenebene mehr Sitzungen zu Krisen- und Evakuierungsfragen; der KRZ-Leiter dürfe „nur Krisen machen“ (Entlastung von Corona); Personalauswahl für Krisenstandorte systematisieren: „Krisenerfahrung“ und „Spezialausbildung“ statt „Naturtalent“.

Thema: Lehren für die Zukunft Akteure: Dr. Jokisch, Staatssekretärin Leendertse, Krisenreaktionszentrum AA abschlussbericht\teil2-kap8-nachevakuierung.json
Sondervotum Teil 3, Kap. 4, Abschnitt 4.4.6 — Krisenstabssitzung 13.08. S. 958–959

FDP: BND-Vortrag in Krisenstabsitzung 13.08. „kippte” die Evakuierungs-Entscheidung

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„Innerhalb des neuen Basisszenarios prognostizierte der BND eine Einnahme von Kabul vor dem 11. September 2021 mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Innerhalb des neuen Basisszenarios prognostizierte der BND eine Einnahme von Kabul vor dem 11. September 2021 mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 20-50 %. […] Es liegt nahe, dass dieser Umstand dazu geführt hat, dass der Vortrag des BND eher als Gegenpol zur dramatischeren Lageschilderung des Geschäftsträgers wahrgenommen wurde und somit nicht als Bestätigung der Einschätzung, dass ein Ende der Republik Afghanistan unmittelbar bevorstehen könnte.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 958–959 (Original, neues Fenster)

Die FDP: In der Krisenstabsitzung am 13.08.2021 prognostizierte der BND die Einnahme Kabuls vor dem 11.09.2021 mit 20–50% („eher unwahrscheinlich”); die Konkretisierung der Arbeitsebene zu Kipppunkten sei niedriger gewichtet worden als das oberflächlichere BND-Präsidiumsvotum. Der BND-Vortrag sei als Gegenpol zur dramatischen van-Thiel-Schilderung wahrgenommen worden; die Botschaft wurde nicht sofort evakuiert.

Hinweis: Fraktionsposition der FDP.