AfD-Sondervotum: „State- und nation-building in kulturfremden Räumen“ sei unrealistisch; die Frage sei gar nicht gestellt worden
„“State- und nation-building“ in kulturfremden Räumen, mit dem Ziel von außen ein anderes politisches System zu implementieren, sowie Traditionen …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„“State- und nation-building“ in kulturfremden Räumen, mit dem Ziel von außen ein anderes politisches System zu implementieren, sowie Traditionen, Bräuche und Werte zu ersetzen, hat sich einmal mehr als unrealistischer Ansatz erwiesen. … Damit haben alle Parteien, die in unterschiedlichen Koalitionen den insgesamt gescheiterten zwanzigjährigen Afghanistan-Einsatz zu verantworten haben, auch eine gewisse Richtung der Evaluierung vorgegeben. Beispielsweise wird die Frage, ob in Zukunft militärische Interventionen Deutschlands im Ausland und insbesondere in kulturfremden Räumen nach dem vernetzten Ansatz überhaupt erfolgversprechend sind, gar nicht erst gestellt.“
Die AfD-Abgeordneten Nolte und Wundrak sowie der Sachverständige Haunreiter werten in einem Sondervotum: „State- und nation-building“ in kulturfremden Räumen sei ein unrealistischer Ansatz; durch die parteiübergreifende Einsetzung sei die Frage, ob militärische Interventionen Deutschlands im Ausland und insbesondere in kulturfremden Räumen nach dem vernetzten Ansatz erfolgversprechend seien, gar nicht erst gestellt worden. Ein vernetzter Ansatz im Sinne besserer Ressort-Koordination sei aber sinnvoll.
Hinweis: Sondervotum; keine gemeinsame Position der Kommission.
Thema: Verantwortung & Konsequenzen
Akteure: Jan Nolte (AfD), Joachim Wundrak (AfD), Reiner Haunreiter (Sachverständiger) enquete\zwischenbericht-bewertungen.json