Bridge the Gap.

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Plötner

In 1 Aussagen genannt.

Feststellung Teil 2, Kap. 3, Abschnitt 2.2.3.a — DKOR Bledjian 07.06.2021 S. 300–301

DKOR Botschaft Kabul (07.06.2021): „Emirat 2.0” und „Sturm auf Kabul” als „unwahrscheinlich in den nächsten Monaten” eingeschätzt; Plötner fragte Berger nach Worst-Case-Vorbereitung

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„Er prognostizierte, dass der „Sicherheitslage […] schwierige Monate bevorstehen“ dürften. … Die Szenarien „Emirat 2.0“ oder der „Sturm auf Kabul“ …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Er prognostizierte, dass der „Sicherheitslage […] schwierige Monate bevorstehen“ dürften. … Die Szenarien „Emirat 2.0“ oder der „Sturm auf Kabul“ gelten als unwahrscheinlich in den nächsten Monaten. … Zu dieser Lagebeschreibung gab es einen E-Mail-Verkehr zwischen den Zeugen Plötner, damaliger Leiter der politischen Abteilung im AA, und Berger, damaliger Staatssekretär im AA. Der Zeuge Plötner schrieb am 7. Juni 2021 unter Bezugnahme auf den DKOR: Miguel, was ist dein Gefühl: sind wir für den Sommer auf den worstcase vorbereitet? TLB überrennen eine Reg.position nach der anderen, Kabul fällt? … Staatssekretär Berger antwortete am gleichen Tag: Für so ein Extremszenario sicherlich nicht.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 300–301 (Original, neues Fenster)

Ein DKOR der Deutschen Botschaft Kabul vom 07.06.2021 stufte „Emirat 2.0” und „Sturm auf Kabul” als kurzfristig „unwahrscheinlich” ein, prognostizierte aber „schwierige Monate”. Konservative Schätzungen sähen mind. 50 % Taliban-Kontrolle. AA-Abteilungsleiter Plötner fragte Staatssekretär Berger denselben Tag, ob man für den Worst-Case vorbereitet sei. Berger: „Für so ein Extremszenario sicherlich nicht. … Wichtig dass wir jetzt ein tragfähiges Sicherheitskonzept für Kabul hinbekommen.”

Thema: Lageeinschätzung 2021-06-07 Akteure: Bledjian, Plötner, Berger abschlussbericht\teil2-kap3-lageentwicklung.json