Bridge the Gap.

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Petra Sigmund

In 1 Aussagen genannt.

Feststellung Teil 2, Kap. 2, Erster Abschnitt 4.3.2 cc — widersprüchliche Signale S. 224–225

Dr. Haber: Review-Prozess wirkte „ergebnisoffener als er war“; Sigmund (AA): „I'm not fully convinced — aber einverstanden“

Originalstelle
„Wir wussten, dass die internen amerikanischen Erörterungen sehr intensiv waren über Afghanistan in den Review-Prozessen, sehr kontrovers auch waren. …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Wir wussten, dass die internen amerikanischen Erörterungen sehr intensiv waren über Afghanistan in den Review-Prozessen, sehr kontrovers auch waren. Und im Rückblick betrachtet denke ich, dass eine Kombination von immer wieder wiederholten Versicherungen, dass die Entscheidung noch nicht getroffen sei, wie wichtig die Konditionalitäten seien, unterschiedliche Akzente, die gesetzt worden sind, die sehr lautstarken Stimmen, die für eine Fortsetzung eines Condition-based Approaches öffentlich warben, dass all diese Kombinationen bei uns im Rückblick betrachtet vielleicht den Eindruck einer größeren Entscheidungsoffenheit produziert haben, als er gerechtfertigt war.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 224–225 (Original, neues Fenster)

Im Rückblick beschrieb Dr. Haber (Botschafterin Washington) den Review-Prozess als „kontrafaktisch“ wahrgenommen: Die Kombination aus US-Versicherungen, lautstarken Stimmen für Conditions-based und Hinweisen auf Bidens politische Vorgeschichte habe in Deutschland den Eindruck einer größeren Entscheidungsoffenheit produziert, als gerechtfertigt war. AA-Abteilungsleiterin Sigmund gab Anfang 2021 eine Ministervorlage zur weiteren Überzeugungsinitiative frei, kommentierte aber: „I'm not fully convinced - aber einverstanden mit der Vorlage :-)“.

Thema: Ressortabstimmung Akteure: Emily Haber, Petra Sigmund, Biden-Administration abschlussbericht\teil2-kap2-abzug-rueckverlegung.json