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„Die Petersberg-Konferenz im Dezember 2001 versammelte Delegationen von nur vier Einflussgruppen vormaliger Eliten. Repräsentativ war die Teilnahme in politischer und gesellschaftlicher Hinsicht damit nicht. Die Taliban, „militärisch wie politisch signifikant geschwächt“ 377, waren nicht eingeladen, was im Nachgang von Lakhdar Brahimi als „Ursünde“ („original sin“) bezeichnet wurde.“
Die Petersberg-Konferenz im Dezember 2001 versammelte Delegationen von nur vier Einflussgruppen vormaliger Eliten. Repräsentativ war die Teilnahme nicht. Die Taliban, „militärisch wie politisch signifikant geschwächt“, waren nicht eingeladen, was im Nachgang von Brahimi als „Ursünde“ bezeichnet wurde. Nur drei Frauen (Habiba Sarabi, Fatima Gailani, Roza Mansuri) waren beteiligt. Die Privilegierung nur weniger Einflussgruppen ließ die Konferenz als „elitären Machtverteilungsakt“ erscheinen.
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„Die Petersberg-Konferenz hätte den Auftakt für ein strategisches, kohärentes und auf Aussöhnung setzendes international unterstütztes Friedens- und Aufbauprogramm bilden können. Indem das Erfordernis einer nationalen Anstrengung zur gesellschaftspolitischen Transformation ausgespart blieb und der Fokus der internationalen Unterstützung auf die Stabilisierung von Machtbalancen gerichtet wurde, stellte sie falsche politische Weichen.“
Die Petersberg-Konferenz hätte den Auftakt für ein strategisches, kohärentes und auf Aussöhnung setzendes Friedens- und Aufbauprogramm bilden können. Indem das Erfordernis einer nationalen Anstrengung zur gesellschaftspolitischen Transformation ausgespart blieb und der Fokus auf die Stabilisierung von Machtbalancen gerichtet wurde, stellte sie „falsche politische Weichen“. Die mithilfe der internationalen Gemeinschaft ermöglichte Rückkehr von Akteuren an die Macht, die sich in den 1990ern Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht hatten, wurde zum Geburtsfehler der Islamischen Republik.