Schetter und Sarabi: Aufnahme der Nord-Allianz-Warlords erschwerte Neuanfang und verhinderte spätere Aufarbeitung
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„Dass die afghanischen Warlords der Nord-Allianz bei der Bonner Konferenz ihre Ansprüche auf Regierungsposten und Einfluss durchsetzen konnten, obwohl einige als verantwortlich für Gewalt und Kriegsverbrechen während des Bürgerkrieges zwischen 1992 und 1996 galten, habe den gesellschaftlichen Neuanfang erschwert und später auch die Aufarbeitung der Kriegsjahre verhindert, so die Auffassung Schetters.“
Schetter wertete die Durchsetzung von Regierungsposten durch Nord-Allianz-Warlords (von denen einige als verantwortlich für Gewalt 1992–1996 galten) bei der Bonner Konferenz als Hindernis für gesellschaftlichen Neuanfang und spätere Aufarbeitung. Sarabi bestätigte: Die Warlords hätten ihre Waffen auch bei späterer Demobilisierung zum größten Teil nicht abgegeben. Das Ergebnis seien Menschenrechtsverletzungen überall gewesen.
Thema: Innerafghanische Verhandlungen
Akteure: Conrad Schetter, Habiba Sarabi, Nord-Allianz enquete\zwischenbericht-anhoerungen.json