Bridge the Gap.

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Milizenführer

In 1 Aussagen genannt.

Bewertung Kap. 4.2.2.3.2 — Ausschluss Kräfte S. 96

Zivile und demokratische Kräfte fühlten sich „an den Rand gedrängt“ zugunsten von Partei- und Milizenführern

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„Die nach 2001 etablierte Machtbeteiligung der verschiedenen ethnischen Gruppen ermöglichte eine vertiefte ethnisch-religiöse Inklusivität in Politik …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Die nach 2001 etablierte Machtbeteiligung der verschiedenen ethnischen Gruppen ermöglichte eine vertiefte ethnisch-religiöse Inklusivität in Politik und Staatsverwaltung. Zivile und demokratische Kräfte, die sich für Menschen-, Frauen- und Minderheitenrechte und demokratische Partizipation einsetzten, fühlten sich jedoch in entscheidenden Institutionen und Plattformen zugunsten von Partei- und Milizenführern an den Rand gedrängt. Dies zeigte sich bereits 2001, als die Konferenz der Zivilgesellschaft in Bad Honnef separat von den eigentlichen Verhandlungen am Petersberg stattfand.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 96 (Original, neues Fenster)

Die nach 2001 etablierte Machtbeteiligung ermöglichte vertiefte ethnisch-religiöse Inklusivität in Politik und Staatsverwaltung. Zivile und demokratische Kräfte fühlten sich jedoch zugunsten von Partei- und Milizenführern an den Rand gedrängt. Bereits 2001 fand die Konferenz der Zivilgesellschaft in Bad Honnef separat von den Petersberg-Verhandlungen statt. Die einfache, überwiegend traditionell-konservative Landbevölkerung hatte in der Republik bis zuletzt keine Stimme.

Thema: Innerafghanische Verhandlungen Akteure: afghanische Zivilgesellschaft, Frauen, Milizenführer enquete\zwischenbericht-projektgruppen-1.json