Bridge the Gap.

← Alle Akteure

Lisa Curtis

In 2 Aussagen genannt.

Bewertung Faktor 2 — Ausschluss Kabuls aus Doha S. 7–8

Doha-Ausschluss bestätigte Taliban-Narrativ „Marionette”, Llorens, Sadat und Curtis bestätigen

Originalstelle
„Hugo Llorens, ehemaliger besonderer Geschäftsträger an der US-Botschaft in Afghanistan, fasste es wie folgt zusammen: „Schon allein dadurch, dass wir …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Hugo Llorens, ehemaliger besonderer Geschäftsträger an der US-Botschaft in Afghanistan, fasste es wie folgt zusammen: „Schon allein dadurch, dass wir nur mit den Taliban sprachen und unsere Verbündeten ausschlossen, gab wir den Taliban Recht: Die afghanische Regierung war unsere Marionette, mit ihr brauchte man nicht zu verhandeln. Es reicht, mit den Amerikanern zu reden.” … Generalleutnant Sami Sadat … erklärte gegenüber SIGAR, die psychologische Wirkung des Abkommens sei so stark gewesen, dass der afghanische Durchschnittssoldat auf Überlebensmodus umschaltete und empfänglich für andere Angebote und Geschäfte wurde. Lisa Curtis, von 2017 bis 2021 leitende Direktorin für Süd- und Zentralasien beim National Security Council, sagte gegenüber SIGAR: „Das Doha-Abkommen ... verlangte den Taliban nicht genug ab, verunsicherte die afghanische Regierung” und „untergrub die Moral der afghanischen Sicherheitskräfte”.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)196, S. 7–8 (Original, neues Fenster)

Mehrere Insider bestätigten gegenüber SIGAR den unterminierenden Effekt des Doha-Ausschlusses: Hugo Llorens: Der Ausschluss habe das Taliban-Narrativ „Kabul ist Marionette” bestätigt; Sami Sadat: Die psychologische Wirkung habe afghanische Soldaten in den Überlebensmodus umschalten lassen; Lisa Curtis (NSC): Das Abkommen habe „den Taliban nicht genug abverlangt, die Regierung verunsichert und die Moral der ANSF untergraben”.

Thema: Doha-Abkommen Akteure: Hugo Llorens, Sami Sadat, Lisa Curtis stellungnahmen\11-sopko-young-schriftlich.json
Feststellung ANDSF-Faktor 1 — Doha + Abzug zerstörten Moral S. 14

Bagram-Abzug Juli 2021 in der Nacht ohne Vorwarnung des afghanischen Kommandeurs als demoralisierender Schlag

Originalstelle
„Die Meldungen über den Abzug der USA vom Flugstützpunkt Bagram im Juli 2021 waren ein besonders wunder Punkt für die afghanischen Militärs, die den …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Die Meldungen über den Abzug der USA vom Flugstützpunkt Bagram im Juli 2021 waren ein besonders wunder Punkt für die afghanischen Militärs, die den Medien berichteten, die amerikanischen Streitkräfte hätten den Stützpunkt spät in der Nacht verlassen und den Strom abgeschaltet, ohne den neuen afghanischen Stützpunktkommandeur zu benachrichtigen. Wenngleich die US-Vertreter diese Darstellung in einigen Details bestritten, hatten die Berichte über den nächtlichen Abzug eine demoralisierende Wirkung auf die afghanischen Soldaten. … Lisa Curtis … verglich den Abzug der USA mit einem „Teppich, der den Afghanen unter den Beinen weggezogen wurde”. Laut Generalleutnant a. D. David Barno unterschätzte sogar das amerikanische Militär die Bedeutung des Rückzugs der in Afghanistan tätigen Vertragsnehmer.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)196, S. 14 (Original, neues Fenster)

Berichte über den nächtlichen US-Abzug aus Bagram (Juli 2021), bei dem die afghanischen Kommandeure nicht benachrichtigt und der Strom abgeschaltet worden sein soll, wirkten demoralisierend (auch wenn die US-Seite Details bestritt). Lisa Curtis verglich den Abzug mit einem „Teppich, der den Afghanen unter den Beinen weggezogen wurde”; Generalleutnant a. D. David Barno bestätigte, das US-Militär selbst habe die Bedeutung des Contractor-Abzugs unterschätzt.

Thema: Afghanische Regierung & Streitkräfte Akteure: Lisa Curtis, David Barno stellungnahmen\11-sopko-young-schriftlich.json