Bridge the Gap.

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Joachim Wundrak (AfD)

In 2 Aussagen genannt.

Sondervotum Sondervotum AfD/Haunreiter zu Abschnitt 2 S. 7–9

AfD-Sondervotum: „State- und nation-building in kulturfremden Räumen“ sei unrealistisch; die Frage sei gar nicht gestellt worden

Originalstelle
„“State- und nation-building“ in kulturfremden Räumen, mit dem Ziel von außen ein anderes politisches System zu implementieren, sowie Traditionen …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„“State- und nation-building“ in kulturfremden Räumen, mit dem Ziel von außen ein anderes politisches System zu implementieren, sowie Traditionen, Bräuche und Werte zu ersetzen, hat sich einmal mehr als unrealistischer Ansatz erwiesen. … Damit haben alle Parteien, die in unterschiedlichen Koalitionen den insgesamt gescheiterten zwanzigjährigen Afghanistan-Einsatz zu verantworten haben, auch eine gewisse Richtung der Evaluierung vorgegeben. Beispielsweise wird die Frage, ob in Zukunft militärische Interventionen Deutschlands im Ausland und insbesondere in kulturfremden Räumen nach dem vernetzten Ansatz überhaupt erfolgversprechend sind, gar nicht erst gestellt.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 7–9 (Original, neues Fenster)

Die AfD-Abgeordneten Nolte und Wundrak sowie der Sachverständige Haunreiter werten in einem Sondervotum: „State- und nation-building“ in kulturfremden Räumen sei ein unrealistischer Ansatz; durch die parteiübergreifende Einsetzung sei die Frage, ob militärische Interventionen Deutschlands im Ausland und insbesondere in kulturfremden Räumen nach dem vernetzten Ansatz erfolgversprechend seien, gar nicht erst gestellt worden. Ein vernetzter Ansatz im Sinne besserer Ressort-Koordination sei aber sinnvoll.

Hinweis: Sondervotum; keine gemeinsame Position der Kommission.
Sondervotum 4.2.7 — Sondervotum AfD / Haunreiter S. 152

Sondervotum AfD / Haunreiter: deutsche EZ-Honorare flossen als Schutzgeld an Taliban

Originalstelle
„Interviews mit Beteiligten vor Ort deckten auf, dass die von deutschen Akteuren beauftragten lokalen Partner, etwa Baufirmen, „einen Teil ihrer (von Deutschland aus Steuermitteln finanzierten) Honorare als Schutzgelder an die Taliban zahlten.”“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 152 (Original, neues Fenster)

Die Abgeordneten Jan Nolte und Joachim Wundrak (AfD) sowie der Sachverständige Reiner Haunreiter halten unter Bezug auf die Ressortgemeinsame strategische Evaluierung explizit fest: (1) Wo EZ-Maßnahmen umgesetzt wurden, erzielten die Taliban höhere Steuereinnahmen. (2) Die Taliban trieben von Implementierungsorganisationen eine informelle „Registrierungsgebühr” für Sicherheitsgarantien ein; deutsche EZ-Honorare flossen teilweise als Schutzgeld an die Taliban.

Hinweis: Sondervotum; allein die Einreichenden verantworten den Inhalt.
Thema: Verantwortung & Konsequenzen Akteure: Jan Nolte (AfD), Joachim Wundrak (AfD), Reiner Haunreiter, Taliban enquete\zwischenbericht-projektgruppen-2.json