Bridge the Gap.

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Jens Plötner

In 3 Aussagen genannt.

Feststellung Teil 2, Kap. 1, Abschnitt 3.1.3 — AA: „conditions-based”-Diskrepanz S. 181

Haber (Botschafterin Washington): „Trump-Administration sprach in zwei verschiedenen Universen”; „condition-based” wurde nicht durchgesetzt

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„Sie haben alle das Mantra bis zur Spitze, ja, also bis zum Außenminister wiederholt. Und ich hatte manchmal das Gefühl, da sprechen sozusagen Leute …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Sie haben alle das Mantra bis zur Spitze, ja, also bis zum Außenminister wiederholt. Und ich hatte manchmal das Gefühl, da sprechen sozusagen Leute in zwei verschiedenen Universen miteinander. Denn wir wollten natürlich Condition-based Approach, und wenn die amerikanische Seite sagte: „Wir wollen es auch”, dann war die Schlussfolgerung oder die sozusagen Grundannahme, dass wir in die gleiche Richtung gehen wollten. In Wirklichkeit hatte die Trump-Administration in dem Moment, in dem sie eine Zeitlinie vereinbart hatte, einen Weg beschritten, der die Durchsetzbarkeit des Condition-based Approach infrage stellte. Aber das gab keiner damals zu, ja?“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 181 (Original, neues Fenster)

Die deutsche Botschafterin in Washington Dr. Haber: Die Trump-Administration habe das „conditions-based”-Mantra bis zur Außenministerebene wiederholt, ohne dass es durchsetzbar gewesen sei („Leute in zwei verschiedenen Universen”. Pompeo hatte den AA-Vertretern (auch Plötner) persönlich condition-based zugesichert. Maas selbst bewertete den Abschluss eher negativ.

Thema: Ressortabstimmung Akteure: Emily Haber, Mike Pompeo, Jens Plötner, Heiko Maas abschlussbericht\teil2-kap1-doha-lage.json
Sondervotum Teil 3, Kap. 2, Abschnitt 9.1.3 — Berger-Plötner S. 803–804

CDU/CSU: Berger und Plötner waren sich bereits Juni 2021 über Nichtvorbereitung auf Worst Case bewusst

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„„was ist dein Gefühl: sind wir für den Sommer auf den worstcase vorbereitet? TLB überrennen eine Regierungsposition nach der anderen, Kabul fällt?” Berger antwortete Plötner: „Für so ein Extremszenario sicherlich nicht.”“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 803–804 (Original, neues Fenster)

Die CDU/CSU dokumentiert einen Austausch (Juni 2021) zwischen AA-Staatssekretär Berger und Abteilungsleiter Plötner: Berger bestätigte, dass das AA für einen Worst-Case-Fall (Taliban-Übernahme, Fall Kabuls) „sicherlich nicht” vorbereitet sei. Trotzdem habe dies nicht zu einem Umdenken geführt. Das sei ein „einzigartiger Beleg für die Unterordnung des eigenen Lagebildes” unter politische Zielsetzungen.

Thema: Lageeinschätzung Juni 2021 Akteure: Miguel Berger, Jens Plötner sondervoten\cducsu.json
Sondervotum Teil 3, Kap. 4, Abschnitt 4.1.1 — Auswärtiges Amt Szenarien S. 935

FDP: AA führte keine eigenen Afghanistan-Szenarienanalysen im Untersuchungszeitraum durch

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„In den mit Afghanistan befassten Abteilungen des AA ist nicht dokumentiert, dass dort im Untersuchungszeitraum in eigener Verantwortung methodische …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„In den mit Afghanistan befassten Abteilungen des AA ist nicht dokumentiert, dass dort im Untersuchungszeitraum in eigener Verantwortung methodische Szenarienanalysen zu den verschiedenen möglichen Entwicklungen in Afghanistan durchgeführt wurden. […] Stattdessen wurde jedoch auf Initiative von Staatssekretär Berger im Februar 2021 (somit ca. ein Jahr nach dem Doha-Abkommen) ein externer Dienstleister mit einer Szenarienanalyse beauftragt […] jedoch unter bewusster Ausklammerung wesentlicher aus dem Aufbereitungsprozess abgeleiteter Handlungsbedarfe.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 935 (Original, neues Fenster)

Die FDP-Fraktion stellt fest: Das AA führte im Untersuchungszeitraum keine eigenen methodischen Szenarienanalysen durch. Erst im Februar 2021 wurde auf Initiative von StS Berger ein externer Dienstleister beauftragt, und auch dies unter „bewusster Ausklammerung wesentlicher Handlungsbedarfe”.

Hinweis: Fraktionsposition der FDP.