„Ohne die verdeckte Ausbildung und Ausstattung durch den pakistanischen Geheimdienst ISI, ohne seine politische und öffentlichkeitswirksame Rückendeckung seit den 1990er-Jahren wäre die Machtübernahme der Taliban 2021 nicht möglich gewesen.“
Das Sondervotum AfD (Nolte, Wundrak, Haunreiter) wirft der Kommission vor, der Auftrag des Einsetzungsbeschlusses sei nicht umfassend genug nachgekommen: Die Einflussnahme regionaler Staaten (Pakistan, Indien, Iran, China, Russland) sei zu wenig betrachtet worden. Besonders Pakistan habe ab 2001 als Rückzugsgebiet der Taliban fungiert; ohne den ISI wäre die Machtübernahme 2021 nicht möglich gewesen.
Hinweis: Fraktionsposition AfD; kein gemeinsamer Befund der Kommission.
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„Indien kritisierte, dass der avisierte Friedensprozess jedoch in afghanischer Eigenverantwortung und unter afghanischer Leitung hätte stehen sollten. Im US-Kongress wurde ein übereilter Frieden mit den Taliban ebenfalls kritisch gesehen; dies galt auch für die Forderung der Taliban, die Freilassung von 5.000 inhaftierten Anhängern aus Gefängnissen, unter anderem in Guantanamo, zu erwirken.“
Indien kritisierte, der Friedensprozess hätte in afghanischer Eigenverantwortung und unter afghanischer Leitung stehen müssen; auch im US-Kongress wurden ein übereilter Frieden und die Freilassung von 5.000 inhaftierten Taliban-Anhängern (u. a. aus Guantanamo) kritisch gesehen.