Fischer (BMZ, Ende Juli 2021): „Mir ist ganz angst und bange was passiert, wenn AFG im Chaos versinkt”; Sorge, dass Bundesregierung nicht rasch genug reagiere
„Mir ist ganz angst und bange was passiert, wenn AFG im Chaos versinkt. Vieles, was ich lese, deutet darauf hin, dass sich AFG mit großen Schritten …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Mir ist ganz angst und bange was passiert, wenn AFG im Chaos versinkt. Vieles, was ich lese, deutet darauf hin, dass sich AFG mit großen Schritten und viel schneller, als ich noch vor wenigen Wochen mir hätte vorstellen können, dem Abgrund nähert. Dann gehen nicht nur unsere Errungenschaften der letzten 20 Jahre ‚den Bach runter', sondern wir werden dann auch einen Großteil ‚unserer Leute' nicht mehr in Sicherheit bringen können.“
Ende Juli 2021 schrieb BMZ-Referatsleiter Fischer an Unterabteilungsleiterin Hammerschmidt eine alarmierende E-Mail: Afghanistan nähere sich „mit großen Schritten und viel schneller als vor wenigen Wochen vorstellbar” dem Abgrund. Sorge: Nicht nur „Errungenschaften der letzten 20 Jahre”, sondern auch ein Großteil der lokalen Mitarbeitenden („unsere Leute”) könnten nicht mehr in Sicherheit gebracht werden. Auslöser laut Fischer: Sorge, dass die Bundesregierung nicht rasch genug auf die Lageverschlechterung reagiere.
Thema: Lageeinschätzung Ende Juli 2021
Akteure: Fischer (BMZ), Hammerschmidt (BMZ) abschlussbericht\teil2-kap3-lageentwicklung.json