Bridge the Gap.

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General Schütt

In 4 Aussagen genannt.

Sondervotum Teil 3, Kap. 5, Abschnitt 8.2 — bilaterale Verhandlungen S. 1035

Kramp-Karrenbauer lehnt bilaterale Verhandlungen mit Taliban zum Schutz deutscher Soldaten ab: „Verluste könne man ohnehin nie ausschließen”

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„„Frau AKK bedankte sich später […] persönlich […] sie wolle BND künftig häufiger nutzen. Dennoch Tenor BMVg: Es sei politisch nicht vertretbar, mit Taliban zu verhandeln […] Es werde schon nichts passieren, Verluste könne man ohnehin nie ausschließen.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 1035 (Original, neues Fenster)

Mitte Januar 2021 hatten sowohl BMVg-Referat SE I 3 als auch SE II 1 sowie der BND bilaterale Verhandlungen mit den Taliban zum Schutz deutscher Soldaten nach Bruch des 30.04.2021-Abzugsdatums empfohlen. Ministerin Kramp-Karrenbauer (CDU) lehnte dies in einem Briefing am 03.03.2021 ab: „politisch nicht vertretbar […] Verluste könne man ohnehin nie ausschließen”. General Schütt äußerte sich „zunehmend laut in Richtung abweichender Positionen”. Aus AfD-Sicht eine grobe Vernachlässigung der Fürsorgepflicht.

Hinweis: Bewertung („zynisch”, „grobe Vernachlässigung”) ist AfD-Position.
Thema: Abzug & Rückverlegung Januar–März 2021 Akteure: Annegret Kramp-Karrenbauer, BND, BMVg, General Schütt sondervoten\afd.json
Sondervotum Teil 3, Kap. 5, Abschnitt 9.6 — Schütt-Mail über schützenswerte S. 1054

General Schütt: Aufnahme auf „besonders schützenswerte Liste” auch bei nicht „blütenreiner Weste”, Sorge vor späteren Journalisten-Nachfragen

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„„Wir können ihn auf die Liste besonders schützenswerter Personen des AA (Krisenstab) mit der Begründung ,besonderes politische Interesse‘ setzen …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„„Wir können ihn auf die Liste besonders schützenswerter Personen des AA (Krisenstab) mit der Begründung ,besonderes politische Interesse‘ setzen lassen. […] Allerdings bin ich mir nicht wirklich sicher, ob er über eine ,blütenreine Weste‘ verfügt, die zu einem späteren Zeitpunkt - wenn der ,OK-Hype‘ abgeflaut ist- Fragen interessierter Journalisten standhält.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 1054 (Original, neues Fenster)

General Bernd Schütt schrieb in einer E-Mail (19.08.2021) an Generalinspekteur Zorn über einen kampflos kapitulierenden afghanischen General als Kandidat für die „Menschenrechtsliste”: Aufnahme sei möglich, aber er sei „nicht wirklich sicher, ob er über eine ,blütenreine Weste‘ verfügt, die zu einem späteren Zeitpunkt […] Fragen interessierter Journalisten standhält”. General Hoppe sprach gleichentags von „persönlichen Listen” prominenter Politiker (de Maizière, Silberhorn, AKK). Er empfahl, klar zu kommunizieren, dass keine Kapazitäten dafür bestehen.

Thema: Ortskräfte August 2021 Akteure: General Schütt, General Hoppe, AA-Krisenstab sondervoten\afd.json
Sondervotum Teil 3, Kap. 5, Abschnitt 13.6 — Faustrecht S. 1096–1097

Vor den HKIA-Toren: „Faustrecht”, Männer rissen Kindern Mütter aus dem Arm; SPIEGEL: „Kinder wurden wie Müll entsorgt”

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„„Kleine Kinder werden zur begehrten Ware. Männer entreißen sie ihren Müttern, um sich mit ihrer Hilfe durch die Flughafentore zu mogeln. Soldaten …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„„Kleine Kinder werden zur begehrten Ware. Männer entreißen sie ihren Müttern, um sich mit ihrer Hilfe durch die Flughafentore zu mogeln. Soldaten beobachten, wie vermeintliche Väter die geraubten Kleinkinder achtlos wegstoßen, sobald sie es auf das Gelände geschafft haben. ,Kinder wurden wie Müll entsorgt‘.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 1096–1097 (Original, neues Fenster)

Mehrere Zeugen (Bundeswehrsoldat, Bundespolizist „Fisch”, AA-KUT-Beamter) schilderten vor dem Ausschuss vor den Flughafentoren herrschendes „Faustrecht”: Männer rissen Müttern Kinder weg, um sich „mitleidheischend” durchzumogeln; geraubte Kleinkinder wurden anschließend „achtlos weggestoßen” (General Arlt). Es kam laut „Fisch” auch vor den Toren zu Toten. Viele Afghanen versuchten mit gefälschten Papieren oder weitergegebenen Zugangsdokumenten Berechtigter ins Innere zu gelangen. General Schütt bezeichnete die Listenführung vor dem Ausschuss als „einer der größten Nightmares […] – das ist Chaos”.

Sondervotum Teil 3, Kap. 5, Abschnitt 13.7 — Taliban Express S. 1098–1100

Taliban ermöglichten MilEvOP: „Taliban-Express” als Busoperationen, Korruption als Schmiermittel

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„„Die Kräfte, die die Taliban nach Kabul gebracht haben aus den umliegenden Provinzen, haben nach unserer Bewertung in Kabul für Ruhe und Ordnung gesorgt. Die haben ja sogar den Zugang zum Flughafen reguliert.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 1098–1100 (Original, neues Fenster)

Zeuge BND-Beamter O. W. und „Fisch” bestätigten: Die Taliban sorgten am HKIA für Ordnung. General Schütt: „Die Evakuierung war von vornherein durch US-Taliban-Absprachen zeitlich begrenzt und von den Schutzgarantien […] der Taliban abhängig.” Bustransporte aus Kabul-Stadt zum HKIA liefen mit Taliban-Begleitung („Taliban-Express”) und wurden auf Bitten van Thiels (22.08.2021) vertraulich behandelt. AA-Beamter: „Flucht vor den Taliban mit den Taliban”, keine gute Idee, aber praktiziert. Bezahlung an Taliban war geschäftlich („kostenträchtige Deals”, „Busfahrten, Wasser, Erfrischungsgetränke, Süßigkeiten” um den HKIA).

Thema: Evakuierungsoperation August 2021 Akteure: Taliban, BND, Jan van Thiel, General Schütt… sondervoten\afd.json