Bridge the Gap.

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Durchführungsorganisationen

In 3 Aussagen genannt.

Empfehlung Kap. 3.7.3 — Wirksamkeit des Engagements S. 51

Empfehlung 65: Militär soll Schutz für ziviles Engagement gewährleisten; neue Anreize für zivil-militärische Zusammenarbeit

Originalstelle
„Das Militär sollte bei Bedarf den notwendigen Schutz gewährleisten, um ziviles Engagement erst zu ermöglichen. Mechanismen und neue Anreize sollten geschaffen werden, um die Zusammenarbeit von zivilen und militärischen Akteuren zu stärken.“

Quelle: Drs. 20/14500, S. 51 (Original, neues Fenster)

NGOs sahen in Afghanistan die Abgrenzung zwischen ihrer Arbeit und militärischen Aktivitäten als unklar. Verstärkt wurde dies durch militärische Übernahme ziviler Aufgaben (z. B. Brunnen- und Schulbau). Ziel: militärischer Einsatz auf Kernaufgaben beschränken (Gewaltüberwindung, Schutz zivilen Engagements). Direkte Kontaktstellen im Einsatzgebiet zwischen Militär und Durchführungsorganisationen einrichten.

Thema: Lehren für die Zukunft Akteure: Bundeswehr, NGOs, Durchführungsorganisationen enquete\kap3-empfehlungen.json
Empfehlung Kap. 3.7.4 — Betreuung Einsatzkräfte / Kooperation mit örtlichen Akteuren S. 53

Empfehlung 68: Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren stärken, kleinere Gemeindeprojekte fördern

Originalstelle
„Die Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren sollte verstärkt werden. Kleinere, vor Ort umsetzbare Projekte in Partnerschaft mit den Gemeinden sollten gezielt gefördert und implementiert werden.“

Quelle: Drs. 20/14500, S. 53 (Original, neues Fenster)

Vernetzungsplattformen schaffen, Fördermittel für gemeindebasierte Projekte. Schulungen und Kapazitätsaufbau für lokale Akteure. Workshops zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren. Gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Förderung des Frauenanteils bei zivil-militärischen Einsatzkräften, wegen besonderen Zugangs von Frauen in Gesellschaft und Konfliktkontext.

Thema: Lehren für die Zukunft Akteure: Durchführungsorganisationen, NGOs enquete\kap3-empfehlungen.json
Empfehlung Kap. 3.7.4 — Kooperation mit örtlichen Akteuren S. 55

Empfehlung 72: Klare Zeitrahmen kommunizieren und Zielgruppen für Ownership aktiv einbeziehen

Originalstelle
„Unterstützungsprojekte im Bereich Transformation und Wiederaufbau sollten klare Zeitrahmen kommunizieren und die Zielgruppen aktiv einbeziehen, um Ownership und nachhaltige Eigenverantwortung zu fördern.“

Quelle: Drs. 20/14500, S. 55 (Original, neues Fenster)

Klare Kommunikation von Unterstützungszeiträumen, damit Gemeinschaften ihre Rolle und Grenzen der externen Hilfe verstehen. Umfassende Bedarfsanalyse mit intensiver Zielgruppenbeteiligung, regelmäßig wiederholt. Trainings- und Weiterbildungsprogramme für lokale Partnerorganisationen (Projektmanagement, Ressourcenmobilisierung, nachhaltige Entwicklung).

Thema: Lehren für die Zukunft Akteure: Durchführungsorganisationen, Bundesregierung enquete\kap3-empfehlungen.json