Bridge the Gap.

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Dr. T. W.

In 2 Aussagen genannt.

Feststellung Teil 2, Kap. 8, Abschnitt 2.1.2.5–2.1.2.6 — Fragenkatalog 24.08.2021 S. 628–629

146-Fragen-Katalog der Internen Revision; Abteilungsleiter Dr. Ader: „nicht erkennen, wie […] zu validen Ergebnissen führen soll“

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„auf diesen Fragenkatalog kann man sich nicht vorbereiten - außer vielleicht dadurch, dass man sich gedanklich in Stellung bringt. Bitte keinerlei …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„auf diesen Fragenkatalog kann man sich nicht vorbereiten - außer vielleicht dadurch, dass man sich gedanklich in Stellung bringt. Bitte keinerlei Recherchen, Abfragen oder weitere Steuerungen veranlassen. Erstens haben wir aktuell wesentlich Dringenderes zu erledigen, und zweitens kann ich beim Lesen der [...] zusammengestellten Fragen beim besten Willen nicht erkennen, wie eine so strukturierte Prüfung zu irgendwelchen validen Ergebnissen führen soll.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 628–629 (Original, neues Fenster)

Die Interne Revision übermittelte am 24.08.2021 einen 146 Fragen umfassenden Katalog an die zuständigen Fachbereiche und das BKAmt. Abteilungsleiter Dr. Ader (LB, Auswertung und Beschaffung Region B) äußerte in einer E-Mail an seine Referatsleiter starke Zweifel an der Methodik („nicht erkennen, wie […] zu validen Ergebnissen führen soll“) und drückte in seiner Vernehmung „erhebliche Zweifel“ an der fachlichen Kompetenz der Internen Revision aus. Dr. Maas (BKAmt) und Dr. T. W. (IR) bestätigten die hohe Belastung des Fachbereichs durch die laufende Lage am Flughafen Kabul.

Hinweis: Die scharfe interne Kritik Dr. Aders an der Internen Revision steht der von BND-Präsident Kahl gestützten Sicht gegenüber, der Bericht sei „ein Ausweis der Fehlerkultur“. Beide Positionen sind dokumentiert.
Thema: Nachrichtendienste 2021-08-24 Akteure: BND Interne Revision, Dr. Ader (BND Abt. LB), Dr. Maas (BKAmt), Dr. T. W. abschlussbericht\teil2-kap8-nachevakuierung.json
Feststellung Teil 2, Kap. 8, Abschnitt 2.1.4 — LBA-Stellungnahme S. 632

Bericht und Gegendarstellung „nebeneinander zu den Akten“; Kahl: „Ausweis der Fehlerkultur“

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„Laut Aussage des Zeugen Dr. S. R., Leiter des Referates Auswertung für Afghanistan im BND, habe der Fachbereich beantragt, dass „alle internen und …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Laut Aussage des Zeugen Dr. S. R., Leiter des Referates Auswertung für Afghanistan im BND, habe der Fachbereich beantragt, dass „alle internen und externen, bisherigen wie zukünftigen Adressaten“ des Berichtes der Internen Revision auch die Gegendarstellung erhalten würden. Dementsprechend sei, so der Präsident des BND Dr. Kahl, entschieden worden, „diese Papiere so nebeneinanderzustellen und auch so nebeneinander zu den Akten zu geben, dass sich jeder sein eigenes Bild“ machen könne. Die Gegendarstellung sei „ein Ausweis der Fehlerkultur des Bundesnachrichtendienstes“.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 632 (Original, neues Fenster)

Auf Antrag des Fachbereichs wurde entschieden, Revisionsbericht und LBA-Gegendarstellung allen bisherigen wie zukünftigen Adressaten gemeinsam zukommen zu lassen. BND-Präsident Kahl: „diese Papiere so nebeneinanderzustellen und auch so nebeneinander zu den Akten zu geben, dass sich jeder sein eigenes Bild“ machen könne; die Gegendarstellung sei „ein Ausweis der Fehlerkultur des Bundesnachrichtendienstes“. Dr. T. W. (IR) bezeichnete die Stellungnahme als „Teil eines diskursiven Prozesses“.

Thema: Nachrichtendienste Akteure: BND, Dr. Bruno Kahl, Dr. T. W. abschlussbericht\teil2-kap8-nachevakuierung.json