Bridge the Gap.

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Dr. Emily Haber

In 1 Aussagen genannt.

Feststellung Teil 2, Kap. 8, Abschnitt 2.2.3 — Strukturfragen AA S. 635

Haber: „kulturelles“ Problem; deutsche Politik konnte Ambiguitätstoleranz für Szenario B weniger gut aushalten

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„Ich hatte eher den Eindruck, dass das Problem eher kulturell war […] als die deutsche Politik sehr statisch auf die Grundinteressen schaute. […] Und …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Ich hatte eher den Eindruck, dass das Problem eher kulturell war […] als die deutsche Politik sehr statisch auf die Grundinteressen schaute. […] Und die Amerikaner waren da gar nicht anderer Auffassung. Sie hatten nur […] sich vorbereitet auf eine Situation, die sie nicht wollten, aber die sie in der Hinterhand haben mussten. […] das konnte die deutsche Politik weniger gut aushalten. Ich glaube, in einer solchen Situation, kulturell, wie gesagt, ist eine gewisse Ambiguitätstoleranz nötig.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 635 (Original, neues Fenster)

Botschafterin Dr. Haber (Washington) resümierte, das Problem sei „eher kulturell“ gewesen: Die deutsche Politik habe statisch auf das Grundziel geschaut (Erhalt der Errungenschaften in Afghanistan), während die USA gleichzeitig, mit „konstruktiver Ambiguitätstoleranz“, auf ein Szenario B vorbereitet gewesen seien. Diese Doppelorientierung habe die deutsche Politik „weniger gut aushalten“ können; nötig sei ein Mindset-Wandel zu mehr Ambiguitätstoleranz.

Thema: Lehren für die Zukunft Akteure: Dr. Emily Haber, USA abschlussbericht\teil2-kap8-nachevakuierung.json