Bridge the Gap.

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deutsche Durchführungsorganisationen

In 1 Aussagen genannt.

Bewertung Kap. 5.3.2 — Atta Noor Wissen der DO S. 51

Deutsche DO informierten Atta Noor frühzeitig über alle Projekte und nahmen dies bewusst in Kauf

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„„Wenn ich mit der DO gesprochen habe, die haben alle ihre neuen Projekte bei Mohammed Atta [Noor] vorgestellt. Da wusste er ganz genau, welche …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„„Wenn ich mit der DO gesprochen habe, die haben alle ihre neuen Projekte bei Mohammed Atta [Noor] vorgestellt. Da wusste er ganz genau, welche Projekte kommen. Jedem in der DO war bewusst, dass dementsprechend Geld abgezweigt würde, weil Atta weiß, welche Projekte kommen. Dementsprechend konnte er auch genau überlegen, welche Firmen auf den Auftrag angesetzt wurden und wieviel Prozent bei ihm verbleiben. Das wurde in Kauf genommen. Relativ bewusst. Nicht schriftlich, aber jeder wusste es“ (deutsche:r Praktiker:in 3, 22.05.2024).“

Quelle: Gutachten BICC: Korruption in Afghanistan (Enquete-Kommission), S. 51 (Original, neues Fenster)

Die deutschen Durchführungsorganisationen stellten Atta Noor neue Projekte vor. Er wusste so frühzeitig, welche Aufträge bevorstanden, und konnte seine Firmen einsetzen sowie den Prozentsatz, den er einbehielt, bestimmen. Diese Mittelabschöpfung sei von den DO „relativ bewusst, nicht schriftlich, aber jeder wusste es” in Kauf genommen worden. Die bewusste Förderung gewisser Patrone wurde nicht transparent gemacht, weder zwischen Bundesministerien noch zwischen Ministerien und DO.

Thema: Verantwortung & Konsequenzen Akteure: Atta Noor, deutsche Durchführungsorganisationen enquete_gutachten\bicc-korruption.json