Bridge the Gap.

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Burhanuddin Rabbani

Auch geschrieben als: Burhānuddin Rabbāni

In 2 Aussagen genannt.

Feststellung Kap. 4.2.1.2 — Scheitern Gesprächskanal S. 86–87

Gesprächskanal scheiterte 2013 nach Holbrookes Tod, Bin-Laden-Tötung und Rabbani-Ermordung

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„Drittens, nach der Ermordung des Vorsitzenden des Hohen Friedensrates, Ex-Präsident Burhanuddin Rabbani, am 20. September 2011, sah Präsident Hamid …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Drittens, nach der Ermordung des Vorsitzenden des Hohen Friedensrates, Ex-Präsident Burhanuddin Rabbani, am 20. September 2011, sah Präsident Hamid Karzai, auch auf Druck der Nordallianz, von weiteren Verhandlungsschritten ab. Als wegen einer provokanten Flaggenzeremonie das gerade erst eröffnete Büro der Taliban im Juni 2013 auf Karzais Drängen hin wieder geschlossen wurde, versandete der zunächst verheißungsvoll anmutende Prozess.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 86–87 (Original, neues Fenster)

Drei Umstände ließen den Prozess 2013 scheitern: (1) Holbrooke verstarb unerwartet im Dezember 2010, Deutschland verlor den wichtigsten Garanten. (2) Nach Tötung Bin Ladens am 2. Mai 2011 erhielt in Washington die Hoffnung auf einen militärischen Durchbruch neuen Auftrieb. (3) Nach der Ermordung von Ex-Präsident Burhanuddin Rabbani am 20. September 2011 sah Karzai von weiteren Verhandlungsschritten ab. Im Juni 2013 wurde das gerade eröffnete Doha-Büro auf Karzais Drängen wieder geschlossen.

Thema: Innerafghanische Verhandlungen 2010–2013 Akteure: Richard Holbrooke, Osama bin Laden, Burhanuddin Rabbani, Hamid Karzai enquete\zwischenbericht-projektgruppen-1.json
Feststellung 4.3.1 — Petersberger Abkommen S. 152

Petersberger Abkommen 05.12.2001 schuf politisches Gerüst mit Karzai als Vorsitzender Interimsregierung

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„Hierfür schuf das Petersberger Abkommen vom 5. Dezember 2001 das politische Gerüst. Deutschland hat mit der Ausrichtung der Petersberg-Konferenz in …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Hierfür schuf das Petersberger Abkommen vom 5. Dezember 2001 das politische Gerüst. Deutschland hat mit der Ausrichtung der Petersberg-Konferenz in Bonn von Beginn an politische Verantwortung für den Aufbau des Landes übernommen. Schon während der Konferenz übte der grüne Außenminister Joschka Fischer entscheidenden Druck auf den Chef der afghanischen Nordallianz Burhānuddin Rabbāni aus, um ein Scheitern der Verhandlungen zu verhindern. Letztlich einigten sich die Konferenzteilnehmenden auf die Bildung einer Interimsregierung unter Hamid Karzai, welche Afghanistan als Souverän innen- und außenpolitisch vertreten sollte.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 152 (Original, neues Fenster)

Das Petersberger Abkommen vom 5. Dezember 2001 schuf das politische Gerüst für die Stabilisierung. Deutschland übernahm mit der Ausrichtung der Konferenz in Bonn politische Verantwortung. Während der Konferenz übte Außenminister Joschka Fischer Druck auf Nordallianz-Chef Rabbāni aus, um ein Scheitern der Verhandlungen zu verhindern. Die Konferenz einigte sich auf eine Interimsregierung unter Hamid Karzai.

Thema: Völkerrecht & Mandat 2001-12-05 Akteure: Joschka Fischer, Hamid Karzai, Burhānuddin Rabbāni, VN enquete\zwischenbericht-projektgruppen-2.json