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Bundesnachrichtendienst

In 1 Aussagen genannt.

Sachverständige:r Kap. 5.6 — BND S. 234

Schindler: BND-Lagekarten zeigten Taliban-Vormarsch; Zweifel an Sinnhaftigkeit ab 2012

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„So, wie sich dieser Einsatz – jedenfalls während meiner Amtszeit – gestaltete, war die Frage nach dem Sinn nicht überzeugend zu beantworten. Ich …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„So, wie sich dieser Einsatz – jedenfalls während meiner Amtszeit – gestaltete, war die Frage nach dem Sinn nicht überzeugend zu beantworten. Ich hatte während meiner Amtszeit von 2012 bis 2016 Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Afghanistan-Engagements. Und ich habe diese Zweifel noch heute.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 234 (Original, neues Fenster)

Gerhard Schindler, BND-Präsident 2012–2016, berichtete: Lageinformationen hätten meist mit einer Karte Afghanistans begonnen, auf der das Taliban-Gebiet stetig größer geworden sei. Niemand habe auf positive Entwicklung schließen können. Er habe während seiner Amtszeit Zweifel an der Sinnhaftigkeit gehabt. Der BND habe sich auf Lageaufklärung und Schutz der Soldat:innen konzentriert; 19 konkrete Anschläge habe man verhindert. Beim wirtschaftlichen Aufbau habe lediglich der Drogenhandel floriert.

Thema: Nachrichtendienste 2012–2016 Akteure: Gerhard Schindler, Bundesnachrichtendienst enquete\zwischenbericht-anhoerungen.json