Bridge the Gap.

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Astrid Irrgang

In 2 Aussagen genannt.

Sachverständige:r 5.6 — Vernetzter zivil-militärischer Ansatz S. 78–79

Irrgang (ZIF): Internationale Mandate haben „immer sehr hohen Grad an Kompromissen und limitierenden Faktoren”

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„Internationale Mandate stellen hohe Anforderungen an Diplomatie und zivile Instrumente Astrid Irrgang verwies zu Beginn ihrer Ausführungen auf den …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Internationale Mandate stellen hohe Anforderungen an Diplomatie und zivile Instrumente Astrid Irrgang verwies zu Beginn ihrer Ausführungen auf den besonderen Charakter internationaler Mandate: Sie seien „das Ergebnis einer politischen Willensbildung, mit einem immer sehr hohen Grad an Kompromissen und limitierenden Faktoren“. Damit gemeint seien beispielsweise die „Hinterlegung mit Ressourcen und [die] […] Sicherstellung des politischen Willens in den Hauptstädten, auch über Regierungswechsel hinweg“. Etwaige Erfolge würden durch die „Existenz von externen oder internen Akteuren, die ein großes Interesse am Erhalt eines Konfliktes haben können“ zusätzlich erschwert.“

Quelle: Drs. 20/14500, S. 78–79 (Original, neues Fenster)

Dr. Astrid Irrgang (Geschäftsführerin Zentrum für Internationale Friedenseinsätze, ZIF) erklärte in der Anhörung am 01.07.2024: Internationale Mandate seien „das Ergebnis einer politischen Willensbildung, mit einem immer sehr hohen Grad an Kompromissen und limitierenden Faktoren”. Dazu gehörten Ressourcenhinterlegung und Sicherstellung des politischen Willens über Regierungswechsel hinweg. Etwaige Erfolge würden durch externe oder interne Akteure mit Interesse am Konflikterhalt sowie durch internationale Akteure, die keine „Äquidistanz zu allen Konfliktparteien” hielten und so ihre Rolle als „ehrlicher Makler” untergraben würden, erschwert.

Thema: Lehren für die Zukunft 01.07.2024 Akteure: Astrid Irrgang, Zentrum für Internationale Friedenseinsätze enquete\kap5-anhoerungen.json
Sachverständige:r 5.6 — Vernetzter zivil-militärischer Ansatz S. 79

Irrgang: „Es gibt nicht den einen optimalen integrierten Ansatz”; Local Ownership sei Schlüssel für nachhaltiges Peacebuilding

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„„Es gibt nicht den einen optimalen integrierten Ansatz. Es ist deshalb auch möglich, gut vernetzt zu handeln, aber trotzdem zu scheitern, weil die …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„„Es gibt nicht den einen optimalen integrierten Ansatz. Es ist deshalb auch möglich, gut vernetzt zu handeln, aber trotzdem zu scheitern, weil die eigene Strategie und die gewählten Maßnahmen zu ihrer Umsetzung nicht wirksam waren. Das ist insbesondere bei einer Bewertung des Afghanistan-Engagements zu berücksichtigen. Die Nationale Sicherheitsstrategie ist aus meiner Sicht ein wertvoller Schritt, die Kohäsion von Handeln zu fördern. Deutschland ist hier insgesamt besser geworden.”“

Quelle: Drs. 20/14500, S. 79 (Original, neues Fenster)

Der integrierte Ansatz ziele darauf, das Handeln verschiedener Akteure der Konfliktbearbeitung auf ein gemeinsames Ziel auszurichten; die Spannbreite reiche von Informationsaustausch über Koordination und Kooperation bis zu integriertem Handeln. Es gebe nicht den einen optimalen integrierten Ansatz. Man könne auch gut vernetzt handeln und trotzdem scheitern, wenn Strategie und Maßnahmen nicht wirksam seien (relevant für Bewertung Afghanistans). Local Ownership sei „ein Schlüssel für nachhaltiges Peacebuilding”. Irrgang kritisierte, dass sich die Umsetzung häufig auf Regierungsstrukturen beschränke und zivilgesellschaftliche Akteure außen vor lasse.

Thema: Lehren für die Zukunft Akteure: Astrid Irrgang enquete\kap5-anhoerungen.json