AGEF-Skandal 2009: 3,7 Mio. Euro GIZ-Unterauftrag, davon ~1 Mio. veruntreut, NRO meldete Insolvenz, keine Rückzahlung
„Die Arbeit in Afghanistan der deutschen NRO Arbeitsgruppe Entwicklung und Fachkräfte im Bereich der Migration und Entwicklungszusammenarbeit (AGEF) … …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Die Arbeit in Afghanistan der deutschen NRO Arbeitsgruppe Entwicklung und Fachkräfte im Bereich der Migration und Entwicklungszusammenarbeit (AGEF) … AGEF soll 2009 3,7 Millionen Euro für Projekte in Afghanistan im Unterauftrag der GIZ erhalten haben, wovon rund eine Million Euro veruntreut wurde. … Ein Prüfbericht durch Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse Coopers vom 17. Februar 2011 stellte AGEF ein vernichtendes Urteil aus. Die Arbeit von AGEF gäbe „Einblicke in ein System des Täuschens und Tarnens im Umgang mit dem Geld deutscher Steuerzahler.“ Die GIZ forderte daraufhin rund eine Million von AGEF zurück. AGEF meldete daraufhin Insolvenz an. Die Gelder wurden niemals zurückgezahlt.“
Quelle: Gutachten BICC: Korruption in Afghanistan (Enquete-Kommission), S. 66 (Original, neues Fenster)
Die deutsche NRO AGEF erhielt 2009 ca. 3,7 Mio. Euro im Unterauftrag der GIZ, davon ~1 Mio. wurde veruntreut. PricewaterhouseCoopers urteilte 2011 vernichtend: AGEF sei „ein System des Täuschens und Tarnens im Umgang mit dem Geld deutscher Steuerzahler”. Beim „Return to Employment in Afghanistan”-Programm wurden Empfängeridentitäten gefälscht. GIZ forderte 1 Mio. zurück, AGEF meldete jedoch Insolvenz, das Geld wurde nie zurückgezahlt.
Thema: Verantwortung & Konsequenzen 2009–2011
Akteure: AGEF, GIZ enquete_gutachten\bicc-korruption.json