Bridge the Gap.

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AG Krisenfrüherkennung

In 1 Aussagen genannt.

Sachverständige:r 5.7 — Nationale Koordinierung S. 81

Bressan: AG Krisenfrüherkennung wichtige Neuerung. Hauptproblem: gute Analysen werden in Entscheidungsprozessen ignoriert

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„Zwar bestehe auch hier Verbesserungsbedarf, die Handlungsempfehlungen der AG KFE würden sich zum Beispiel zu selten auf konkrete Anpassungen …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Zwar bestehe auch hier Verbesserungsbedarf, die Handlungsempfehlungen der AG KFE würden sich zum Beispiel zu selten auf konkrete Anpassungen deutscher Politik in Krisenkontexten beziehen, es mangele jedoch insgesamt nicht an guten Analysen. Das Hauptproblem sei vielmehr, dass gute „hochwertige und strukturierte Analysen […] im Entscheidungsprozess auf weniger fundierte Analysen und Meinungen [träfen]“ und „Anreizstrukturen für strategisches Verhalten in bürokratischen Systemen sowie politische Erwägungen“ Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger dazu bringen würden, „selbst die besten Analysen zu ignorieren.““

Quelle: Drs. 20/14500, S. 81 (Original, neues Fenster)

Die ressortübergreifende Arbeitsgruppe Krisenfrüherkennung (AG KFE), die vorausschauende Analysen über künftige Konflikte aus mehreren Ressorts zusammenführen und Handlungsempfehlungen erarbeiten solle, sei eine wichtige Neuerung. Es mangele insgesamt nicht an guten Analysen; Hauptproblem sei, dass „hochwertige und strukturierte Analysen […] im Entscheidungsprozess auf weniger fundierte Analysen und Meinungen [träfen]” und „Anreizstrukturen für strategisches Verhalten in bürokratischen Systemen sowie politische Erwägungen” dazu führten, „selbst die besten Analysen zu ignorieren”. Nötig sei politische Führung, die wissenschaftliche Analysen stärker einbeziehe, und Handlungsdruck z. B. durch Berichtspflichten an den Bundestag.

Thema: Lehren für die Zukunft Akteure: Sarah Bressan, AG Krisenfrüherkennung, Deutscher Bundestag enquete\kap5-anhoerungen.json