Zivile und demokratische Kräfte fühlten sich „an den Rand gedrängt“ zugunsten von Partei- und Milizenführern
„Die nach 2001 etablierte Machtbeteiligung der verschiedenen ethnischen Gruppen ermöglichte eine vertiefte ethnisch-religiöse Inklusivität in Politik …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Die nach 2001 etablierte Machtbeteiligung der verschiedenen ethnischen Gruppen ermöglichte eine vertiefte ethnisch-religiöse Inklusivität in Politik und Staatsverwaltung. Zivile und demokratische Kräfte, die sich für Menschen-, Frauen- und Minderheitenrechte und demokratische Partizipation einsetzten, fühlten sich jedoch in entscheidenden Institutionen und Plattformen zugunsten von Partei- und Milizenführern an den Rand gedrängt. Dies zeigte sich bereits 2001, als die Konferenz der Zivilgesellschaft in Bad Honnef separat von den eigentlichen Verhandlungen am Petersberg stattfand.“
Die nach 2001 etablierte Machtbeteiligung ermöglichte vertiefte ethnisch-religiöse Inklusivität in Politik und Staatsverwaltung. Zivile und demokratische Kräfte fühlten sich jedoch zugunsten von Partei- und Milizenführern an den Rand gedrängt. Bereits 2001 fand die Konferenz der Zivilgesellschaft in Bad Honnef separat von den Petersberg-Verhandlungen statt. Die einfache, überwiegend traditionell-konservative Landbevölkerung hatte in der Republik bis zuletzt keine Stimme.