Bridge the Gap.

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Afghanische Zivilgesellschaft

Auch geschrieben als: afghanische Zivilgesellschaft

In 2 Aussagen genannt.

Bewertung Kap. 4.2.2.3.2 — Ausschluss Kräfte S. 96

Zivile und demokratische Kräfte fühlten sich „an den Rand gedrängt“ zugunsten von Partei- und Milizenführern

Originalstelle
„Die nach 2001 etablierte Machtbeteiligung der verschiedenen ethnischen Gruppen ermöglichte eine vertiefte ethnisch-religiöse Inklusivität in Politik …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Die nach 2001 etablierte Machtbeteiligung der verschiedenen ethnischen Gruppen ermöglichte eine vertiefte ethnisch-religiöse Inklusivität in Politik und Staatsverwaltung. Zivile und demokratische Kräfte, die sich für Menschen-, Frauen- und Minderheitenrechte und demokratische Partizipation einsetzten, fühlten sich jedoch in entscheidenden Institutionen und Plattformen zugunsten von Partei- und Milizenführern an den Rand gedrängt. Dies zeigte sich bereits 2001, als die Konferenz der Zivilgesellschaft in Bad Honnef separat von den eigentlichen Verhandlungen am Petersberg stattfand.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 96 (Original, neues Fenster)

Die nach 2001 etablierte Machtbeteiligung ermöglichte vertiefte ethnisch-religiöse Inklusivität in Politik und Staatsverwaltung. Zivile und demokratische Kräfte fühlten sich jedoch zugunsten von Partei- und Milizenführern an den Rand gedrängt. Bereits 2001 fand die Konferenz der Zivilgesellschaft in Bad Honnef separat von den Petersberg-Verhandlungen statt. Die einfache, überwiegend traditionell-konservative Landbevölkerung hatte in der Republik bis zuletzt keine Stimme.

Thema: Innerafghanische Verhandlungen Akteure: afghanische Zivilgesellschaft, Frauen, Milizenführer enquete\zwischenbericht-projektgruppen-1.json
Sachverständige:r Strukturelle Schwächen des Doha-Abkommens S. 1

Bilaterale Form als Strukturschwäche

Originalstelle
„Aus Sicht der afghanischen Regierung und Zivilgesellschaft lag die strukturelle Schwäche des Doha-Abkommens in seiner Form als bilaterales Abkommen zwischen den USA und den Taliban.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)104, S. 1 (Original, neues Fenster)

Aus afghanischer Sicht (Regierung, Zivilgesellschaft) liege die strukturelle Schwäche des Doha-Abkommens darin, dass es ein bilaterales Abkommen allein zwischen USA und Taliban war.

Thema: Doha-Abkommen Akteure: USA, Taliban, Afghanische Republik, Afghanische Zivilgesellschaft stellungnahmen\05-zeino.json