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Sondervotum Sondervotum AfD/Haunreiter zu Abschnitt 2 S. 8

AfD-Sondervotum: Narrativ „Bundeswehr verteidigt am Hindukusch“ traf seit Zerschlagung Al-Qaida nicht mehr zu; Beistand für USA als zentrales Motiv

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„Das Narrativ, dass die Bundeswehr am Hindukusch Deutschland verteidige, traf zumindest seit Zerschlagung der Al-Qaida-Strukturen in Afghanistan nicht …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Das Narrativ, dass die Bundeswehr am Hindukusch Deutschland verteidige, traf zumindest seit Zerschlagung der Al-Qaida-Strukturen in Afghanistan nicht mehr zu. Die Taliban hatten nationale, höchstens transnationale, sich auch auf Pakistan erstreckende Ziele. Sie waren nie eine international agierende Terrororganisation, die man durch Bekämpfung in Afghanistan an Anschlägen in Deutschland hätte hindern müssen. Wie etwa Bundesminister a. D. Joschka Fischer und Botschafter a. D. Michael Steiner in den öffentlichen Anhörungen der Enquete-Kommission anmerkten, ging es stattdessen fast ausschließlich darum, sich als verlässlicher Bündnispartner gegenüber den USA zu erweisen.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 8 (Original, neues Fenster)

Die Einreichenden des AfD-Sondervotums argumentieren, das Narrativ „Bundeswehr verteidigt am Hindukusch“ habe nach Zerschlagung der Al-Qaida-Strukturen nicht mehr getragen; die Taliban hätten nur nationale und transnationale Ziele gehabt. Es sei fast ausschließlich darum gegangen, sich als verlässlicher Bündnispartner gegenüber den USA zu erweisen. Das sei bestätigt durch Aussagen von Joschka Fischer und Botschafter Michael Steiner in den öffentlichen Anhörungen.

Hinweis: Sondervotum; keine gemeinsame Position der Kommission.
Thema: Verantwortung & Konsequenzen Akteure: Joschka Fischer, Michael Steiner, AfD-Sachverständige enquete\zwischenbericht-bewertungen.json